Six Principles for Governing Mobile Platforms

Julia Manner, David Nienaber, Michael Schermann, and Helmut Krcmar (2013) – 11th international conference on Wirtschaftsinformatik. o. V., Leipzig (pp. 1375-1389)

Mobile platforms are digital marketplaces that allow customers to access applications developed by third-party service providers. Despite very successful mobile platforms, research and practice still face difficulties in developing a comprehensive understanding of the parameters of success regarding these platforms. This paper introduces a new framework and analyses this framework regarding the effect of governance mechanisms on the interaction of platform, customers, and third-party developers. Six principles derived from this framework for governing mobile platforms emphasize the necessity of further research in this field.

Mobile Plattformen sind digitale Marktplätze, die es Kunden ermöglichen, auf Anwendungen zuzugreifen, die von Drittanbietern entwickelt wurden. Trotz sehr erfolgreicher mobiler Plattformen haben Forschung und Praxis immer noch Schwierigkeiten, ein umfassendes Verständnis der Erfolgsparameter dieser Plattformen zu entwickeln. Dieses Papier stellt ein neues Framework vor und analysiert dieses Framework hinsichtlich der Auswirkungen von Kontrollmechanismen auf die Interaktion von Plattform, Kunden und Drittentwicklern. Sechs Prinzipien, die sich aus diesem Rahmen für die Steuerung mobiler Plattformen ableiten, unterstreichen die Notwendigkeit weiterer Forschung auf diesem Gebiet.

 

Abstract

Mobile platforms enable third-parties to extend and enhance functionalities of products and services by mediating these to consumers. A tremendously successful example is Apple’s App Store where third-party developers contribute applications that add to the usefulness of the mobile device. However, research and practice still struggle with understanding why and when such mobile platforms prosper or wither. In this paper, we develop a framework to study how companies use governance mechanisms to attract customers and third-party developers. We demonstrate the usefulness of our framework by analyzing how governance mechanisms were used to change the interaction of platform, customers, and third-party developers. We derive six principles for governing mobile platforms that highlight the need to further investigate how governance mechanisms align the value propositions to platform operator, customers and third-party developers.

Mobile Plattformen ermöglichen es Dritten, Funktionalitäten von Produkten und Dienstleistungen zu erweitern und zu verbessern, indem sie diese an Verbraucher vermitteln. Ein äußerst erfolgreiches Beispiel ist der App Store von Apple, in dem Drittentwickler Anwendungen beisteuern, die den Nutzen des Mobilgeräts erhöhen. Forschung und Praxis haben jedoch immer noch Schwierigkeiten zu verstehen, warum und wann solche mobilen Plattformen gedeihen oder verkümmern. In diesem Papier entwickeln wir einen Rahmen, um zu untersuchen, wie Unternehmen Kontrollmechanismen nutzen, um Kunden und Drittentwickler anzuziehen. Wir demonstrieren die Nützlichkeit unseres Frameworks, indem wir analysieren, wie Kontrollmechanismen verwendet wurden, um die Interaktion von Plattform, Kunden und Drittentwicklern zu verändern. Wir leiten sechs Prinzipien für die Verwaltung mobiler Plattformen ab, die die Notwendigkeit hervorheben, weiter zu untersuchen, wie Kontrollmechanismen die Wertversprechen an Plattformbetreiber, Kunden und Drittentwickler ausrichten.

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